In Column

Es ist nicht die Länge meines Rocks

Es ist das „harmlose“ Hinterherpfeifen auf der Straße. Es ist der Griff auf den Hintern, der ja absolut unabsichtlich passiert ist. Es ist das unangenehme Gefühl, dass einem das Gegenüber mehr auf die Brüste, als in die Augen sieht. Manchmal ist es auch der eigene Freund, der verspricht, „ganz vorsichtig“ zu sein, bevor er sich über die ihm gesteckten Grenzen hinwegsetzt. Sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben viele Gesichter. Eines ist hässlicher, widerlicher und feiger als das andere. Und all diese Gesichter werden viel zu selten an den Pranger gestellt.

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Einfach mal Nein sagen!

Wann hast du das letzte Mal „Nein“ gesagt, ohne dich weiter dafür zu rechtfertigen? Ich muss zugeben, dass ich diese Frage nicht beantworten könnte. Dabei ist es so unglaublich wichtig, auch mal Dinge abzulehnen, die man nicht will. Sei es die Frage von einem netten, aber uninteressanten Verehrer, ob man ihm seine Nummer geben wolle, oder die Bitte vom Chef, am Wochenende zu arbeiten, obwohl es nicht im Vertrag steht. Das sind Dinge, die man wirklich getrost ablehnen darf. Tut man aber viel zu selten, aus Angst vor Ablehnung, übler Nachrede oder anderen Konsequenzen.

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In Personal

London, my dearest love!

Piccadilly Circus. Gestresste Menschen hetzen zur U-Bahn, obwohl die nächste in 30 Sekunden kommt. Ich kämpfe mich durch die Massen, stelle mich ganz britisch an, bis ich endlich auf der Rolltreppe stehe. Die Fahrt wird untermalt von harmonischer Harfenmusik, die ich bei näherem Hinhören als Celine Dions „My heart will go on“ identifiziere. Ich halte meine Oyster Card an den Sensor, um mich selbst in die Freiheit zu entlassen, suche mir gezielt meinen Lieblingsausgang und gehe die Stiegen hoch. Der Harfenist spielt nur noch ganz leise, dafür höre ich Gesprächsfetzen in allen Sprachen der Welt, lautes Lachen und die Gitarre eines anderen Straßenmusikers. Als ich …

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In Personal

Der beste Freund des Menschen

Ich bin zwar morgens stets der Auffassung, dass der beste vierbeinige Freund des Menschen das Bett ist, aber manchmal gelüstet es mich auch nach Gesellschaft, die nicht nur stumm dasteht und zum Kuscheln einlädt. Manchmal brauche selbst ich unsoziales Wesen echte Lebewesen um mich. Da ich einen Großteil der Menschen jedoch nicht besonders mag, beziehungsweise weil es mir oft einfach zu anstrengend ist, ein Gespräch zu führen, verschlägt es mich in letzter Zeit sehr oft zum örtlichen Tierheim.

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Müssen wir denn alle wunderschön sein?

Wann haben wir Menschen eigentlich angefangen, uns mehr Sorgen über unsere Schönheit zu machen, als über unser Hirn? Diese Frage stelle ich mir seit geraumer Zeit. Ich denke nicht, dass man in der Steinzeit solche Probleme hatte, wenn einem mal langweilig war. Da hat man sich noch Gedanken gemacht, wie man ein wildes Tier erlegt und wo man die besten Beeren findet und welche davon giftig sind. Worüber man sich sicher keine Gedanken gemacht hat, waren Bad Hair Days und dicke Oberschenkel – die damals wahrscheinlich sogar ein Luxusgut waren.

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In Allgemein, Extraportion Inspiration

Wir fliegen, wenn wir fallen – Rezension

Ich begrüße euch herzlich zum zweiten Teil meiner Wochenserie. Ich hab tatsächlich schon zwei Wochen durchgehalten, ich bin stolz auf mich. Niemals hätte ich gedacht, dass ich es doch so weit schaffe. Normalerweise halte ich neue Routinen gerade mal drei Tage durch, bevor ich sie wieder vergesse. Aber die Details meiner planungstechnischen Inkompetenz interessieren euch sicher nicht. Ich möchte euch heute, wie auch letzte Woche, eine Rezension zu einem Buch vorstellen, das mich sehr inspiriert hat. Und zwar ist es heute „Wir fliegen, wenn wir fallen“ von der zauberhaften Ava Reed.

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In Column

Hilfe, ich bin ein Smartphonezombie!

Jeder Mensch hat seine Schwächen. Und jeder, der mich kennt, weiß, wo meine größte liegt: Ich bin absolut süchtig nach meinem Handy. Man munkelt, dass ich sogar schon mit dem Handy in der Hand geboren wurde – aber zu damaligen Zeiten gab es zum Glück noch keine Smartphones. Ich bin in den Genuss gekommen, ohne diese Technik aufzuwachsen und dennoch mit ihr erwachsen zu werden. Ich könnte nicht mehr ohne mein Smartphone leben. Und genau das verfluche ich.

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In Personal

Der Weg ist das Ziel?

Es ist Montag und damit der perfekte Moment für einen kleinen Neuanfang. Daher habe ich mich entschieden, eine neue Kategorie ins Leben zu rufen – die Extraportion Inspiration. In dieser Kategorie möchte ich euch Dinge vorstellen, die mich inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Das kann ein Buch sein, ein toller Mensch, ein Film, oder auch mein heimisches Klo. Ich fand es schon immer ganz cool, wenn andere Blogger gewisse „Serien“ hatten. Einfach nur meinen Wochenrückblick zu posten, fände ich aber langweilig, schließlich interessiert es, denke ich, niemanden, dass ich am Wochenende Lasertag spielen war und eine neue Serie angefangen habe. Deshalb gibt es nun (hoffentlich) …

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