In Personal

Sozialforschungsprojekt Supermarkt

Die Nahrungsbeschaffung war für den Menschen stets ein großes Thema. Zu den menschlichen Anfängen mussten unsere Männer tagsüber noch wilde Tiere jagen und sie dann nachts mit ihrem Schnarchen von uns fernhalten, während wir Frauen Beeren gesammelt haben und dann nicht mal ein leckeres Joghurt hatten, in das wir sie hätten hineinschmeißen können. Zum Glück ist das Einzige, was davon heute noch übrig ist, das Schnarchen einiger Männer. Denn irgendwann kam ein superkluger Mensch auf die Idee, den Supermarkt zu erfinden und Tiere in schon verarbeiteter Form anzubieten. Was bin ich demjenigen dankbar. Anstatt sich jedes Mal großen Gefahren auszusetzen, die die Nahrungssuche früher mit sich gebracht hat, geht man heute einfach in eine Halle und holt sich, was man will. Wobei das mit der Gefahr so nicht immer stimmt. Teilweise geht es auch in unseren so zivilisiert anmutenden Supermärkten noch sehr ursprünglich zu. Ganz nach dem Darwin’schen Gesetz: Der Stärkere überlebt.

Ich gehe sehr gerne einkaufen. Wer mit mir schon mal in einem ausländischen Supermarkt war, weiß das. Aber auch in der Heimat ist das Foodshopping immer wieder ein kleines Highlight für mich. Deshalb kaufe ich auch selten alles auf einmal, damit ich öfter gehen kann. Andere würden wohl sagen, ich sei vergesslich. Was für eine haltlose Unterstellung. Vergesslich? Ich doch nicht. Wobei… was genau wollte ich jetzt eigentlich schreiben?

Ach ja, genau. Ich liebe es, einkaufen zu gehen und gestern in der Früh gelüstete es mich nach einem Wocheneinkauf bei Lidl. Schwangere haben die schrägsten Gelüste nach Essen, bei mir ist es nur der Akt des Essenbeschaffens, der mich in Euphorie versetzt. Und da ich so früh am Morgen eh schon mit dem Auto unterwegs war, dachte ich mir, ich schaue gleich zu einer Uhrzeit bei Lidl vorbei, die unter Einkaufenden als Rentnerzeit bekannt ist. Aus dem einfachen Grund, weil dann 9 von 10 einkaufenden Leuten Rentner sind. Ebenso trivial wie genial.

Man sollte also meinen, dass es um einiges sicherer ist, vor neun Uhr morgens einkaufen zu gehen, weil dann noch nicht so viel los ist und wenn dann nur putzige Omis und Opis am Weg sind. Ja das könnte man auch meinen, wenn man das so mit der Nachmittagszeit vergleicht, wenn die ganzen türkischen Großfamilien  am Weg sind und um die schönsten Wassermelonen kämpfen – by the way, nein, ich bin keine Rassistin, aber kein Österreicher hat heutzutage noch fünf Kinder, zehn Cousins und dreizehn Tanten, von denen die Hälfte Emine heißt; das ist nun mal ein Fakt, der nicht zu ignorieren ist. Österreicher sind nicht sehr paarungsfreudig und wenn doch, dann nur mit Pille, Kupferspirale und Kondom gleichzeitig. Und wem das an Sicherheit noch nicht reicht, der lässt sich entweder sterilisieren oder zieht einfach Crocs an. Hat denselben Effekt. Und wenn dann doch mal ein Unfall passiert und Kinder gezeugt werden, dann muss man zusehen, dass niemand im noch so entfernten Bekanntenkreis ein Kind hat, das denselben Namen trägt. Sonst ist man unten durch. „Das musste dir mal vorstellen, die Cheyenne, weißte, die blöde Kuh, ne? Die hat ihr Kind jetzt auch Mandy-Chantal genannt. Ich red jetzt nich mehr mit der, ey, sonst klaut sie mir Kevin-Jerome auch noch, ey.“  Womit wir wieder bei der Ey-Generation angekommen wären, die ich letztens schon thematisiert habe und die ich auch gestern im Lidl angetroffen habe. Dieses geschätzt 15-jährige Mädchen, das mit einem Kind namens Mandy-Chantal auf dem Arm in sogar für Rentner unüberhörbarer Lautstärke in ihr iPhone gequasselt hat (welches ironischerweise eine Schutzhülle trug), fing dann noch an, weiter über die blöde Kuh Cheyenne zu lästern, weil die sich jetzt die Nägel bei der gleichen Nageldesignerin machen lässt wie sie selbst.

Da Mandy-Chantal dann auch noch anfing zu schreien, was die Mutter mit noch lauterem Gerede ins Telefon zu übertönen versuchte, sah ich zu, dass ich Land gewann. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die lieber Crocs anziehen würden, als einem Kind zu nahe zu kommen, oder gar selbst eins zu haben. Ich meine, wenn sie schlafen, sind sie ja ganz putzig. Oder wenn sie lachen. Aber sicher nicht, wenn sie schreien. Und Mandy-Chantal hatte ein sehr lautes Organ. Wollte wohl gegen ihren Namen protestieren.

„Ey Alter, die Mandy-Chantal schreit so, ey, ich ruf dich später nochmal an, ne?“, hörte ich dann irgendwann, als ich mich bereits in die andere Ecke des Supermarktes verzogen hatte, um möglichst viel Abstand zu gewinnen. Als ich das Kind irgendwann nochmal schreien hörte, beschloss ich, dass mein Einkauf nun am besten einfach enden sollte, deshalb packte ich zügig alles Mögliche ein, was ich wollte, außer den obligatorischen drei Sachen, die ich unbedingt haben wollte, damit ich bald nochmal einkaufen gehen kann, weil ich das so gerne mache, und setzte meinen Weg zur Kasse fort.

Dort ging dann auch mein spannendes Sozialforschungsprojekt weiter, doch diesmal war keine 15-Jährige im Fokus, die wahrscheinlich schon mit mehr Typen geschlafen hat als meine Freundinnen und ich zusammen, sondern die Generation, die ich eigentlich als die harmlosere eingestuft hatte: die lieben Omis und Opis. Und schnell hat sich herausgestellt: So harmlos sind die gar nicht. Während der Opi hinter mir noch nie etwas von Mindestabstand gehört hat und mir in der Lautstärke, in der Mandy-Chantal vorher noch geschrien hat, ins Ohr atmete, spielte sich an der Nebenkasse etwas noch Spannenderes ab. Eine Frau war gerade dabei, ihre Sachen aufs Band zu laden, als eine Omi mit Rollator an ihr vorbeiging mit den Worten: „Sie lassen mich vor, Sie haben eh so viel Zeug.“

Ein weiser Mann, der sich an dieser Stelle sicher in diesem Text wiedererkennt, hätte wohl gesagt: „Stress nicht so, aufn Friedhof kommst noch früh genug.“ Die Frau an der Kasse war allerdings so überrumpelt, dass ihr die Worte fehlten und so sollte es auch gleich dem Herrn ergehen, an dem sich die Omi nicht mehr vorbeidrängeln konnte. Nicht nur, dass sie ihm wiederholt mit ihrem Rollator über den Fuß fuhr, sie inspizierte auch mit Argusaugen seine potenziellen Einkäufe, um sich dann eine Packung Kekse von seinen Sachen zu schnappen, um sie zu ihren zu legen.

„Ähm, so geht das aber nicht“, schaltete sich die Kassiererin ein, die, ihrer Stimmlage nach zu urteilen, auch nicht wusste, ob sie lachen oder heulen sollte.

„Mein Enkel isst die so gern“, fiel der Omi zu ihrer Verteidigung ein. „Und ich hab sie jetzt vergessen. Der Herr hier hat eh noch zwei andere Packungen da liegen. Das muss ja wohl reichen.“

Was lernen wir also aus diesem Tag?

  1. Die Jugend von heute ist nicht zwangsläufig schlimmer als das Alter von heute
  2. Omis sind nicht immer putzig
  3. Unbedingt verhüten, notfalls mit Crocs – siehe Mandy-Chantal
  4. Bei zwei Packungen Keksen ist Schluss

Eure Julie,

Die mit dem roten Lippenstift

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Werd‘ doch Friedhofsgärtner!

Posted on 19. Februar 2018

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31 Comments

  1. jutimafamily
    3 Jahren ago

    Ich wette, der imaginäre Enkel mag die Kekse gar nicht wirklich.

    Ich liebe einkaufen auch! (Wenns mein Mann macht.)

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Würde ich ja zu gerne wissen, hab ich mich aber nicht fragen getraut 😀

      Reply
  2. benjoe2001
    3 Jahren ago

    Herrlich!!

    *lachtränenwegwisch*

    Ähnliches beobachtete ich auch schon in freier Wildbahn?

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Danke 😀
      Ja das stimmt, da gibt’s das auch sehr häufig 😀

      Reply
  3. wortgeflumselkritzelkram
    3 Jahren ago

    wieder einmal großartig

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Danke 🙂

      Reply
  4. Mein Name sei MAMA
    3 Jahren ago

    Die ungenierte Vordraengerei habe ich auch erst kürzlich gleich 2x erlebt. Vormittags findet wahrlich ein survival-of-the-frechest Kampf zwischen Pensionisten und Hausfrauen statt, da heißt es warm anziehen, wenn man die Semmeln kaufen geht 🙂
    Nur das Jause holende arbeitende Volk hat Zeit. Ich hätte 2 Männer in Arbeitskleidung mit Wurstsemmeln in der Hand vorgelassen, während ich versuchte auf dem halben Meter Förderband aus meinem Wocheneinkauf einen schiefen Turm von Pisa zu gestalten ( die Bänder waren früher doch viel länger, oder war ich nur kleiner und meine Einkaufswagen nicht so voll?), aber die haben ganz entsetzt abgelehnt. Da hätten sie ja rascher an den Arbeitsplatz zurück müssen 😉

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Ist schon immer wieder spannend, was man in Supermärkten erlebt 😀 und wie unterschiedliche Berufsgruppen da ticken 😀

      Reply
  5. majavonschwartzenberg.com
    3 Jahren ago

    ???Knallertext!

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Danke ???

      Reply
  6. Lisa
    3 Jahren ago

    Wir wind zwar keine Türken, aber ich hab 3 Geschwister und sicher 13 Cousinen und beinahe 10 Tanten und Onkel aber bei denen heißt keiner Mandy-chantal oder Kevin-Jerome 🙂

    Ohja, Supermärkte sind schon ein besonderer Ort für Sozialforschungsprojekte, fast so gut wie U6. Oder Spielplatz von der Privatschule wo Die Mommies in hippen workoutklamotten bei einem iced cafe latte (natürlich light version, weil wegen Kalorien) sich über das neueste Pilatesprogramm unterhalten und dann ihre Ellery, Sean-Luke und Hunter, Parker, Taylor oder Emmerson rufen, weil: „that’s dangerous“ (fangen spielen) und schnell den hand sanitizer holen, weil wegen germs, weißte Bescheid.

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Bin ich ja beruhigt 😉
      Ja die u6 scheint dafür auch gut zu sein. Hahaha geil ?

      Reply
  7. lophornia
    3 Jahren ago

    Ich erlebte es in letzter Zeit des öfteren, dass Menschen (vorzugsweise die Typen, die die meiste Zeit des Tages mit Dosenbier und Minischnaps vor einem Supermarkt verbringen) den Mindestabstand hinter mir nicht einhielten und bewegte ich mich nach vorne (so nah ich mich an meinen Vordermann eben herantraute), kamen sie fröhlich hinterher, z. T. so nah, dass sie meine Handtasche berührten, die ich extra auf meinen Hintern geschoben hatte. Hass!
    Man muss dann egtl wirklich was sagen…

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Ja immer genau die bei denen man es nicht will, ne? Finde ich auch immer total unverschämt

      Reply
  8. Leileilena
    3 Jahren ago

    Super Text Julie! Musste mal wieder herzhaft lachen ??
    Erkennt jeder irgendwie wieder solche Situationen….leider!

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Danke Lena, freut mich wenn ich dich zum lachen bringen konnte 😀

      Reply
  9. derhilden
    3 Jahren ago

    Sagt man in Österreich wirklich „das Joghurt“? Faszinierend! :O

    Aber ich persönlich, weiß nicht, wann ich lieber einkaufen gehe. Sowohl Rentner, als auch fünfzehnjährige mit Kindern und Crocs (in der Tat eine merkwürdige Kombination… Was war zuerst da, das Kind oder die Crocs?) gehen mir ziemlich auf die Nerven.

    Aber mal ganz im Ernst: Hätte eine Oma versucht, mir die Kekse zu klauen, da hätte ich jeglichen Anstand verloren. Vordrängeln, ok, sie hat halt nicht mehr so viel Zeit auf dieser wundervollen Erde, aber Kekse klauen? Nein. Einfach nein. So etwas tut man nicht, es sei denn, man will furchtbare Qualen erleiden.

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Ja bei uns ist das Joghurt ein Neutrum 😀 sowie es auch der Paprika statt die Paprika ist. Die deutsche Sprache ist schon eigen 😉
      Da war wohl das Kind zuerst da, die Crocs dienen nämlich der Empfängnisverhütung.
      Recht hast du. Beim Essen hört bei mir auch der Spaß auf

      Reply
      1. derhilden
        3 Jahren ago

        Wie strange! Die deutsche Sprache und ihre teilweise sehr unterschiedlichen Ausprägungen überraschen mich wirklich immer wieder.
        Echt mal, da ist mein Futterneid auch leider sehr ausgeprägt. Zumindest, wenn ich nicht teilen will, bin ich sehr konsequent. 😀

        Reply
        1. diemitdemrotenlippenstift
          3 Jahren ago

          Die deutsche Sprache fasziniert auch mich immer wieder 😀
          Ich auch. Kommt aber auch immer auf die Lebensmittel drauf an. Brokkoli dürfte sie klauen, da wäre ich tolerant. Aber Kekse oder Schokolade? Never ever 😀

          Reply
  10. Mila Albrecht
    3 Jahren ago

    Ganz köstlich, grosses Kino das du da schreibst 😀
    Ich bin da ja nun rein zufällig auf deinem noch fast jungfräulichen Blog gelandet und kringel mich derzeit vor Lachen ^^
    Ja…da fällt mir nur das Paarungsverhalten keksgeiler Großstädter zu ein…ich frage mich….gibt es eigentlich Crocs mit Schokogeschmack?
    Ja, ich habe jetzt gar nicht viel zu diesem Post beizutragen, aber werde mir deine literarischen Ergüsse garantiert öfter geben. Bis Bald 🙂

    LG, Mila

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Ich danke dir, freut mich total, dass ich dich unterhalten kann 😀
      Das mit den keksgeilen Großstädtern müsstest du mir bitte noch ein wenig ausführen, da hab ich jetzt nämlich leider sehr wenig verstanden 😀
      Freut mich, wenn ich dich weiterhin als Leserin behalte 🙂
      LG Julie

      Reply
      1. Mila Albrecht
        3 Jahren ago

        oh…aber gerne. Auch ich kenne den Raub quasi aus dem Munde heraus.
        Ich bin ja Oreoholikerin, da steh ich ganz offen zu 😀
        Neulich, ich hatte da ein paar soziale Spannungen zu verarbeiten, da gelüstete es mich des abends nach Eiscreme und Keksen. Ich also rüber zum nächsten Sky-Supermarkt und renne in freudiger Erwartung zum Keksregal meines Vertrauens und sacke die letzte Packung Oreos ein…da quakt mich diese Teeniemaus von der Seite an „Ey, dees sind meene“ …ne, echt jetzt? Hier in Hamburg?
        „Nix da…ich war ja wohl zuerst da…“
        Du ahnst was kam? Ich mach mich auf den Weg mein Eis zu holen, komme wieder und stehe vor meinem leeren Einkaufswagen – verdammte Intrige!
        So kanns gehen…keine Ehre mehr im Keksesserland…

        Reply
        1. diemitdemrotenlippenstift
          3 Jahren ago

          Ach wie schlimm 😀 sind also nicht nur die alten so sondern das zieht sich durch die Generationen 😀
          So eine doofe Nuss, ich hoffe du siehst sie mal wieder und klaust ihr dann auch was ausm Wagen 😉

          Reply
  11. Jenny
    3 Jahren ago

    Es gibt fast nichts schlimmeres als Menschen, die einem ins Ohr atmen. Naja vielleicht noch Crocks, also durchaus nachvollziehbar, dass sie als Verhütungsmittel fungieren…

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      3 Jahren ago

      Ja ich mag das auch überhaupt nicht, das ist so ungut. Genau wie Crocs 😀

      Reply
  12. Vroni
    2 Jahren ago

    Liebe Julie,
    Ein wiedermal absolut köstlicher Beitrag! Bei deinem Résumé habe ich mich dann endgültig zerkugelt 😀
    Ich gehe ebenfalls sehr gerne Lebensmittel einkaufen – da ich dadurch einen besseren Überblick über meine Ernährung habe, als wenn nur meine Mama einkaufen geht. 😉
    Weiter so mit deinem tollen Blog! 🙂
    LG Vroni

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      2 Jahren ago

      Danke liebe Vroni für dein liebes Feedback!
      Ich gehe aus denselben Gründen gerne einkaufen 😀
      LG Julie

      Reply
  13. Steffy
    2 Jahren ago

    Oh Gott, ich musste echt lachen – vor allem das Szenario mit der Rollator-Oma. Ich wüsste auch nicht, wie ich in so einer Situation reagieren würde. Dass der Kekspackungsdiebstahl dreist ist, steht außer Frage – aber das anerzogene Benehmen und der Respekt vor dem Alter verbietet es eigentlich, dass man die Dame dafür maßregelt.
    Oh, und schreiende Kinder im Supermarkt kann ich auch super leiden – vorrangig auch bei Lidl. Ich versteh echt nicht, wie Eltern das zulassen können, dass ihre Kinder den anderen Kunden mit ihrer Lautstärke so dermaßen auf die Nerven gehen dürfen. Ich hab mich einmal erdreistet, eine Mutter zu fragen, ob das denn wirklich sein muss dass ihr Kind den ganzen Laden zusammenplärrt….heidewidsger, hat die mich rund gemacht, was mir wohl einfällt, sie maßregeln zu wollen und dass mich das gar nichts anginge, wann und wo ihr Kind schreit, und dass ich ja nicht mitreden könne weil ich ja selber keine Kinder habe etc etc… ich wusste nicht, dass mit Kinderlosigkeit der Verlust des Rechts auf Meinungsäußerungen einhergeht 🙁

    Reply
    1. diemitdemrotenlippenstift
      2 Jahren ago

      Dass Mütter oft etwas seltsame Ansichten haben, wenn es um ihre heiligen eigenen Kinder geht, ist mir leider klar. Da verlieren sie völlig den Sinn für die Realität. Sehr faszinierend eigentlich, diese Evolution. Aber ich verstehe das auch nicht und finde es cool, dass du deine Meinung gesagt hast, denn das traut sich nicht jeder!
      Freut mich sehr, dass ich dich zum Lachen bringen konnte 😀
      LG Julie

      Reply
  14. Müssen wir denn alle wunderschön sein, um glücklich zu sein?
    2 Jahren ago

    […] unser Spiegelbild in unseren Häusern und nicht am nächsten Wasserloch zu finden war und durch die vereinfachte Nahrungsbeschaffung viel mehr Langeweile in unser Leben eingekehrt ist. Wer sich langweilt, kommt auf dumme Gedanken. […]

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