In Personal

Ich bin kein Brutkasten!

Nach „Du siehst irgendwie anders aus, hast du zugenommen?“ ist die schlimmste Frage, die man mir stellen könnte: „Na, wann ist es denn bei euch so weit mit Kindern?“ Ich muss dann jedes Mal abwägen, ob ich mich zuerst übergeben oder demjenigen ins Gesicht schlagen möchte – meist schließe ich einen inneren Kompromiss und entscheide mich dafür, meinem Gegenüber in Gedanken ins Gesicht zu kotzen. Einfach weil ich genau weiß, was auf meine Antwort folgt. Meine Antwort lautet nämlich stets: „Wir möchten keine Kinder, wir legen uns lieber einen Hund zu.“

Read More

Share Tweet Pin It +1

59 Comments

In Work & Study

Just Schriftsteller things

„Wie, du schreibst? Ist das nicht furchtbar langweilig?“ Wenn ich für jedes Mal, in dem ich diese Frage gestellt bekam, einen Euro bekommen hätte, hätte ich mir meine Bewerbung bei „Wer Wird Millionär“ sparen können, weil ich mir meine Londoner Traumwohnung auch so finanzieren könnte. Wir alle haben unterschiedliche Leidenschaften, unterschiedliche Werte, Sympathien und Antipathien. Und so, wie ich nicht verstehen kann, was andere Menschen an Jutebeuteln oder Komasaufen so toll finden, gibt es auch einige Dinge, die meine Nicht-Schriftsteller Mitmenschen nicht begreifen.

Man zieht das Schreiben einer rauschenden Party vor

Gut, das könnte jetzt auch eine meiner generellen Charaktereigenschaften sein. Wer mich kennt, weiß, …

Read More

Share Tweet Pin It +1

17 Comments

In Personal

I have a dream…

„In dreams we enter a world that’s entirely our own.“

Mit diesem weisen Zitat von einem meiner Lieblingsprofessoren – Professor Dumbledore – möchte ich den heutigen Blogpost einleiten, weil ich finde, dass es nicht nur wunderschön ist, sondern auch perfekt passt. Tatsächlich gibt es tausende von Zitaten und Songtexten, die sich um das Thema Träume drehen. Ob dies ein simples „I have a dream“ von Martin Luther King oder ein wunderschön zur Weihnachtszeit von Melanie Thornton gesungenes „A wonderful dream of love and peace for everyone“ ist, Träume sind immer ein wunderbares Thema, mit dem ich mich wohl stundenlang beschäftigen könnte.

Read More

Share Tweet Pin It +1

7 Comments

In Column

Der erste Shitstorm

Wann ist man erfolgreich? Woran genau lässt sich Erfolg messen? Eine genaue, universell gültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, es gibt nur Meinungen, die sich oft sehr stark voneinander unterscheiden. Manche denken, man sei erfolgreich, wenn alle von der eigenen Arbeit begeistert sind. Andere wiederum behaupten, dass man sich auch erst mal unbeliebt machen muss, bevor man überhaupt Erfolg haben kann, weil eben genau das auch dazugehört. Tja, wenn es danach ginge, könnte ich mich wohl seit meinem letzten Blogpost als erfolgreich bezeichnen. Meine Statistik ging vollkommen durch die Decke, ich hatte fast viermal so viele Klicks wie an meinem ersten …

Read More

Share Tweet Pin It +1

8 Comments

In Work & Study

Bildung? Nur in der Gruppe

„And you’re going to need a study buddy“ – diesen Satz habe ich bis jetzt in jedem einzelnen Anglistikseminar gehört, das ich dieses Semester belege. Für überzeugte Misanthropen wie mich (für die, die es nicht wissen, das sind Menschen, die eine Abneigung gegen andere Menschen, oder zumindest deren Nähe haben) ist dieser Satz das schlimmste, das einem angetan werden kann. Wobei, halt, das stimmt so nicht ganz. Man kann diesen Satz noch toppen. Und zwar mit dem Zusatz: „And you have to meet at least five times to complete the task.“

Read More

Share Tweet Pin It +1

13 Comments

In Work & Study

Sozialforschungsprojekt Uni: Der Geiwi-Sowi-Spagat

Jedes halbe Jahr, pünktlich zum Semesterbeginn, kommen bei mir dieselben Gefühle auf. Ich freue mich darauf, meine geliebte Universität wieder von innen zu sehen und nicht mehr nur mit dem Auto daran vorbeizufahren. Ich freue mich auf Vorlesungen (zumindest, bevor ich erkannt habe, wie langweilig sie ist), auf die Uniluft und sogar auf die Prüfungen. Pünktlich zu jedem Semesterbeginn beginne ich aber auch, die Leute und Gepflogenheiten meiner beiden Unis zu studieren und komme nicht umhin, sie stets miteinander zu vergleichen. So ist das wohl, wenn man auf zwei verschiedenen Fakultäten studiert, vor allem, wenn es die Geiwi (Geisteswissenschaften) und die Sowi (Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) …

Read More

Share Tweet Pin It +1

10 Comments

In Work & Study

Wenn der Job am Ego kratzt

Ich habe einen Job, bei dem ich tun kann, was ich liebe: Schreiben. Ich werde dafür bezahlt, Texte zu liefern, was eigentlich immer der Definition meines Traumjobs entsprach. Dass ich diesen Job neben meinen Studien machen kann, ist ein netter Nebeneffekt. Außerdem habe ich ungelogen die tollsten Kollegen der Welt – normalerweise gibt’s ja in so ziemlich jeder Firma irgendeinen Arsch (der blöderweise auch extrem häufig in der Rolle des Vorgesetzten zu finden ist). In meiner Firma gibt’s so einen Arsch nicht, hier verstehen sich alle und obwohl ich an sich zu den eher unsozialen Menschen gehöre, die sich mit niemandem so richtig abfinden können, …

Read More

Share Tweet Pin It +1

3 Comments